Studie Neue Achtsamkeit – Spiritual Leadership

Ich bin stolz und glücklich, dass die neue Trendstudie „Neue Achtsamkeit“ des Zukunftsinstituts erschienen ist. Darin habe ich als Expertin des ZI auch einen Beitrag zum Thema Spiritual Leadership geschrieben, den ich hier auszugsweise veröffentlichen will. Ich möchte Ihnen aber auch die gesamte Studie an Herz legen. Sie können Sie direkt beim Zukunftsinstitut bestellen. Meinen Lesern biete ich einen exklusiven 20 Prozent-Rabatt, wenn Sie den Code achtsam20 verwenden.

Spiritual Leadership: Atmen

Das Atmen ist ein grundlegender Ausdruck der Beziehung zwischen Mensch und Welt. Kein Wunder also, dass viele Meditationstechniken hier ansetzen – und gerade Führungskräfte mit viel Verantwortung so ihre innere Ruhe wieder finden.

Mick Jagger kam mit Privatjet, aber kleiner Entourage. Der Rockstar wollte nicht von Fans gesehen werden. Er wollte sehen. Sich selbst. Er hatte sich ins Luxus-Resort La Résidence Phou Vao in Laos eingebucht, um im nahe gelegenen Tempel Wat Xieng Thong zu meditieren.

Thomas Vollmoeller, der CEO des Business-Netzwerkes XING, hat sich im November 2016 für drei Monate verabschiedet. Der Unternehmer hat sich ein Sabbatical erlaubt. „Ich möchte ganz bewusst für einige Zeit vom Tagesgeschäft Abstand nehmen“, schrieb er aus einem Coffeeshop in Australien. Er werde im Januar zurück sein. Mit frischen Ideen und neu gewonnenen Perspektiven für sein Leben.

Spiritual Leadership für Supermen

Ob auf den Jakobsweg, bei den Mönchen des Tigernest-Klosters in Bhutan oder im Outback: Immer mehr Manager nehmen sich eine Auszeit. Um wieder zum Wesentlichen zu finden. Das Prinzip: Geografischer Abstand schafft Nähe zu sich selbst. Hyperaktive Lichtgestalten wie Mick Jagger, die das Feuer haben, Menschenmengen mitzureißen, machen es vor: Sie treten die innere Reise an. Das ist Übungssache. Ja, Spiritualität ist tatsächlich trainierbar. So wie disziplinierte Sportroutine die eigene Fitness steigern kann, erhöht sich auch die Spiritualität durch regelmäßiges Üben.

Es kommt nicht darauf an, welcher Glaubensgemeinschaft man angehört. Es geht auch ohne. Es kommt allein darauf an, ob man für sich die wirksamen Übungen entdeckt.

Manager und Managerinnen müssen heute fast Supermen und Superwomen sein. Sie navigieren in den Stürmen der Disruption und der Veränderung. Sie bewegen sich fortwährend im Spannungsfeld zwischen gegenwärtiger und zukünftiger Wettbewerbsfähigkeit. Hier die Stabilität, um die Performance der Gegenwart zu sichern. Dort die Flexibilität, um das Neue in die Welt zu lassen. Sie oszillieren ständig zwischen Bewahren und Verändern. Sie führen eine Mannschaft, die in sich herausfordernd ist: Die Mitarbeitenden stammen aus allen Altersklassen und Kulturen und leben mit unterschiedlichsten Weltbildern. Eine neue Generation von Top-Talenten steht am Start, die völlige andere Wertvorstellungen haben. Sie wollen inspiriert werden. Die Konkurrenz ist global. Der Druck enorm. Und der Manager meist auf sich selbst gestellt.

In diesem komplexen, dynamisch-fluiden Umfeld mit immer weniger fixen Strukturen suchen alle nach neuen Strategien und Modellen, mit diesen Kräften umzugehen. Digitalisierung verändert nicht nur, was wir tun und wie wir es tun, sondern auch, wer wir sind. Noch nie in der Geschichte der Menschheit gab es so viele Menschen, die nicht wissen, was und wer sie sein sollen. Noch nie gab es so viele Möglichkeiten und Entscheidungsoptionen mit so wenigen Leitplanken wie heute.

In einer fluiden Arbeitswelt kann nur innere Stabilität einen Ausgleich schaffen. Spiritual Leadership ist ein möglicher Weg für Führungskräfte, die sprudelnde Kraftquelle in sich selbst zu finden.

Mehr lesen Sie in der Studie, die Sie direkt beim Zukunftsinstitut bestellen können.

 

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Hallo! Schön, dass Sie an den „Driving Forces“ unserer Zeit interessiert sind. Ihr Download ist gleich in Ihrer Inbox. Herzlich, Nicole Brandes