Tigerladys in Führungspositionen sind die Führungskräfte mit Zukunft: Sie sind erfolgreich, sportlich, vereinbaren Familie und Beruf und machen Karriere. Aber hin und wieder kommt es zum Stillstand, werden die Herausforderungen zu groß und es kommt ein Gefühl der Leere und des fehlenden Sinns. Oftmals wird das mit unterschiedlichen Führungsstilen zwischen Frauen und Männern erklärt, erstere würden dabei unter den letzteren leiden.

Tigerladys sind die Zukunft

Tigerladys sind die Zukunft

Eine McKinsey Studie hat sich mit den Unterschieden von Frauen und Männern bei der Führung beschäftigt. Darin kamen Eagly, Johansson Schmidt und van Engen zu interessanten Ergebnissen, was Unterschiede und Gemeinsamkeiten betrifft. Zunächst einmal beschrieben sie typische Verhaltensweisen von Führungskräften, sowohl Männer als auch Frauen. Dazu gehören:

  • Vorbild sein
  • Kollaborativ Entscheidungen treffen
  • Inspiration geben
  • Erwartungen und Belohnungen
  • persönliche Mitarbeiterentwicklung
  • Intellektuelle Stimulation
  • Effiziente Kommunikation
  • Individualistischer Entscheidungsstil
  • Kontrolle und eventuelles Eingreifen

Tigerladys haben andere Prioritäten

Was man in der Untersuchung herausfand war, dass Tigerladys in bestimmte Bereichen höhere Prioritäten sehen und Männer in anderen Bereichen:

Frauen benutzen vor allem:
• persönliche Mitarbeiterentwicklung
• Erwartungen und Belohnungen
• Vorbild
• Inspiration
• Kollaborativ Entscheidungen treffen


Männer hingegen tendieren mehr zu:
• Individualistischer Entscheidungsstil
• Kontrolle und eventuelles Eingreifen

Wenn man sich Persönlichkeitsmodelle vornimmt wie sie unter anderen von C. Jung entwickelt wurden, dann wird man sehen, dass Frauen und Männer in bestimmten Mustern unterschiedlich sind.

Ich beschreibe dies mit dem Modell der Big 4: Lover, Warrior, Thinker und Dreamer, angelehnt an Erica Ariel Fox.

Frauen sind, so ist meine Erfahrung, oft stark in den Bereichen Lover und Dreamer, bisweilen auch Thinker, aber seltener Warrior. Männer hingegen sind oft starke Warrior und Thinker, seltener Lover und Dreamer. Wir haben alle diese vier Typen in uns, aber in unterschiedlicher Ausprägung. Was bei Frauen oft zurückgehalten wird, ist der energische Krieger-Typ, der nach vorne geht, bisweilen auch ohne zu zögern und mit vollem Risiko.

Ein Grund, warum das bei Frauen eher selten passiert, ist das Gefühl einer fehlenden inneren Stabilität. Frauen stellen sich öfter als Männer die Frage, was der Sinn dessen ist was sie tun ist – und wenn die Antwort nicht gefunden wird, kann das zur Instabilität führen.

Ich habe es mir auf Aufgabe gemacht, Frauen bei der Suche nach dem Warum zu unterstützen, in meinen Coachings, Workshop und Keynotes. Damit wir noch mehr Tigerladys als Führungskräfte der Zukunft bekommen.

 

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Hallo! Schön, dass Sie an den „Driving Forces“ unserer Zeit interessiert sind. Ihr Download ist gleich in Ihrer Inbox. Herzlich, Nicole Brandes