Ich habe vor kurzem einen Vortrag über New Work besucht, der sich auch mit dem Thema Künstliche Intelligenz beschäftigte. Denn über vielen Jobs schwebt heute das Damoklesschwert der Automatisierung. In Japan hat gerade eine Versicherungsfirma 35 Angestellte entlassen und durch den IBM Roboter Watson ersetzt. Der sei auf Dauer billiger, klage nicht über Erschöpfung und kann den Job der Menschen auch machen.

In einem eigenen Vortrag über New Work habe ich vor zwei Monaten aufgezeigt, wie sich durch die Automatisierung Arbeitsplätze verändern werden. Was aber noch viel wichtiger ist: Was passiert mit uns Menschen, wenn Computer unsere Jobs besser machen?

Nicole Brandes beim Vortrag über New Work

Nicole Brandes beim Vortrag über New Work

Mit Sicherheit werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass einiges automatisiert wird. Aber darin kann auch eine Chance liegen. Wir können uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren und das unsere menschlichen Beziehungen. Ein Computer kann Produkte vergleichen und bestellen, aber er kann nicht das persönliche Gespräch zwischen zwei Menschen ersetzen. Es wird immer so genannte beratungsintensive Produkte geben, die meist auch mit Emotionen besetzt sind.

 

Im Vortrag über New Work geht es um Menschen

Und hier muss der Computer passen. Ich kann die Watson KI schon bald einen Vortrag über New Work schreiben lassen, und er wäre vielleicht gar nicht so schlecht. Aber was zwischen mir als Redner und dem Publikum passiert, ist etwas was man nicht in Bits und Bytes ausdrücken kann. Es werden emotionale Bindungen aufgebaut.

Und das wird auch die Zukunft der Arbeit bestimmen. Wir werden in Teams immer mehr Zeit haben, kreativ zusammenzuarbeiten. Wir werden als Führungskräfte wieder sinnstiftend wirken können, Identitäten schaffen und zu Zukunftsmacher werden. Gerade weil die Computer uns einen Teil der Arbeit abnehmen.

Mein Mantra “Softskills sind die harte Währung der Zukunft” gilt umso mehr in einer automatisierten Welt. Denn diese menschlichen Fähigkeiten sind es, die uns von den Computern noch für lange Zeit unterscheiden werden. Solange die KI noch nicht einen Level erreicht hat, der sie dem menschlichen Gehirn gleichsetzt, müssen wir uns keine Sorgen machen. Und selbst dann ist die Frage, was gleichsetzt bedeutet? Sind es Rechenoperationen, ist es Wissen, sind es die groben Zusammenhänge? Wo bleiben die Gefühle, die Seele? Ist sie nicht auch Teil unseres Gehirns?

P.S.: Ich habe gerade einen kleinen Chatbot eingestellt. Er nimmt Nachrichten auf Facebook entgegen. Probieren Sie ihn doch mal aus. 

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